Liebe Leser, wir wünschen ihnen ein gesegnetes und frohes neues Jahr und

grüßen mit der Jahreslosung des Jahres 2016 ganz herzlich.

Gott spricht: ICH will euch trösten, wie einen seineMutter tröstet.

(Jes.66,13 Gedanken hierzu siehe unten)

Der Gottesdienst für Leute von heute: Thematisch  – Spritzig  – Modern

LetsGo Nr. 24 am 5. März 2016 mit Martin Schmidt aus Magdeburg

LetsGo Nr. 25 am 16.April 2016 mit Andreas Neef, Pastor in Schöningen

Jeweils um 18 ihr um Pfarrhaus Ausleben

Es spielt und singt mit uns die Band des Hamersleber-Auslebener Kirchspiels. Im Anschluss ist wieder Gelegenheit bei einem Imbiß über das Gehörte zu sprechen. Der Eintritt ist frei. Jeder ist herzlich eingeladen.

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Den Gottesdienstplan entnehmen sie bitte den Aushängen der Gemeinden.

Gedanken zur Jahreslosung Jes. 66,13: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“, sagt Gott.

Welch ein gewaltiges Bild und doch so vertraut: Eine Mutter, die ihr Kind, das hingefallen ist und nun blutet, in den Arm nimmt und ihm gut zu spricht, tröstet.

Der Schöpfer des Universums, der Liebhaber unseres Lebens wird mit einer zärtlichen, liebevollen, mitfühlenden Mutter verglichen. Bilder, die Gott als unseren Vater beschreiben, sind uns vertrauter, aber als Mutter?! Der Künstler Rembrandt hat diesen Gedanken in seinem Bild „Heimkehr des verlorenen Sohnes“ aufgenommen. Der Vater nimmt den heimkehrenden Sohn auf. Er legt seine Hände auf die Schultern des Sohnes. Die eine Hand trägt feminine Züge, sie tröstet. Die andere Hand trägt männliche Züge, sie spricht recht, setzt den Sohn wieder ein.

Im hebräischen Grundtext ist das „Ich“ hervorgehoben,denn es steht vor dem Verb. Das große „Ich“, nimmt mein kleines „Ich“ (mich) in den Arm, um mich zu trösten. „Ich will“ kann auch übersetzt werden „ich werde“ euch trösten, nicht nur einmal, nein immer und immer wieder, nicht nur in der Vergangenheit, nein auch in der Gegenwart und Zukunft. Wie nötig haben wir immer wieder diesen Trost, der uns aufatmen lässt, der uns Zukunft zeigt und damit Hoffnung gibt. Wie viel blutende Wunden gibt es in einem Menschenleben?!

Wem wird das Wort denn gesagt? Es wird zunächst einem Volk gesagt, das elend und arm ist, weggeführt in Gefangenschaft, der Heimat beraubt, das auf Heimkehr wartet. Ab Jesaja 40 beginnt das sogenannte Trostbuch. Es wird von Gott zugesagt: 1. Das Elend hat ein Ende (Kap. 40-48), 2. Die Schuld ist vergeben (Kap. 58-66); 3. Es folgt ein zweifacher Ersatz für das Durchgemachte (Kap. 58-66). Es kommt der Erlöser, der einen neuen Himmel und eine neue Erde schafft.

Was bedeutet denn „trösten“? Schauen wir in den Duden, finden wir, dass das Wort trösten mit dem Worte treu zusammenhängt, Festigkeit verleihen, stark sein. Wer tröstet, gibt Halt und innere Festigkeit, schenkt Nähe. Er hilft und leidet mit. Gott erbarmt sich des Elenden. (Interessant ist das im Hebräischen das Wort „erbarmen“ die gleiche Wortwurzel hat wie „trösten“.) Gott wird handeln, das ist Trost für das atl. Gottesvolk, Gott hat gehandelt das gilt uns als neutestamentlicher Gemeinde. In seinem Sohn ist er uns nahe gekommen und hat unsere Schuld hinweggetragen. Seinen Geist, den Tröster, hat er gesandt, der diesen Dienst an uns tut.

Wenn wir in ein neues Jahr gehen, werden wir immer wieder diesen Trost bedürfen. Gottes Nahesein, das uns Kraft und Halt, Mut und Zuversicht bringt. Gottes Geist ist gegenwärtig, der uns an das erinnert, was Jesus getan hat und tut, aber auch tun wird. Hat er doch versprochen: „Siehe, ich mache alles neu.“ Das ist ein starker Trost. So getröstet, können wir selbst trösten.